Fundstück der Woche-Gastbeitrag 2

Vielen Dank an meinen lieben Freund André aus Köln 🙂 Seine Mail mit folgender Geschichte erreichte mich gestern. Viel Spaß beim schmunzeln.

 

Der Blog ist ein Lesegenuss! Applaus, Applaus. So haben es bekanntlich auch die Sportfreunde Stille formuliert und ich schließe mich inhaltlich dem Refrain an. Meine persönliche Erfahrung mit der DB AG ist …nun ja….sagen wir mal so eher durchwachsen. Ohne Frage ist es rein wirtschaftlich – also unter Betrachtung zeit-ökonomischer Aspekte im kausalen Zusammenhang mit dem sinnvollen Nutzen von Zeit; sowohl auf dem Gebiet life als auch work – wohl die vernünftigste Lösung um von A nach B zu kommen. Aaaaaber…..ja wie so oft im Leben kommt da ein großes Aber.
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Zwangsneurosen

Mein neues Lieblingswort seitdem ich angefangen habe zu pendeln. Wissen sie eigentlich, wie viele Menschen daran leiden? Würde ich es beurteilen müssen, würde ich behaupten alle. Inklusive mir selbst. Ja auch ich habe die ein oder andere. Ich trage sie nur nicht so zur Schau. Ich kann nicht mit Geräuschen umgehen, das macht mich aggressiv. Wenn also jemand mit den Fingern trommelt, oder ständig auf einem Kuli drückt, oder, oder…
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Was macht der Lokführer, wenn er mal muss….

Das ist die Frage, die ich mir schon immer gestellt habe. Die Antwort finden wir hier.
Arme Socke.  Muss er die ganze Zeit sitzen, bis zur Endhaltestelle. Da ist nichts mit Konfirmandenbläschen. Aber ich fühle mit ihm. Ich meide Bahntoiletten auch sehr gern und nutze diese nur in absoluten Ausnahmefällen.

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Von den 100 Arten, einen Döner zu essen, oder: was ist Schnupftabak?

Eigentlich sollte ich diesen Beitrag anders betiteln. Eigentlich müsste es überhaupt auch gar kein Aufsatz sein, sondern eher ein Wettbewerb. Oder eine Umfrage, ja: eine Forschungsarbeit! Die Fragestellung lautet: wie lassen sich bestimmte, noch nie zuvor vernommene Geräusche in Worte fassen? Sollte man hierbei versuchen, Worte zu kreieren, die phonetisch an das Geräusch selbst angelehnt sind, wie man es in deutlich harmloseren Gefilden, in denen man „gluck“ oder „hicks“ gut gebrauchen kann, findet? Oder sollten es eher aktivitätsgebundene Beschreibungen sein, wie etwa „seufz“ oder – einer meiner persönlichen Lieblingsstücke (not!): „lach“?

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Fundstück der Woche-der 1. Gastbeitrag

Premiere

17.10.2013. Der Blog ist drei Tage alt und es erfüllt uns schon ein wenig mit stolz, dass wir den ersten Gastbeitrag online stellen dürfen.
Texte von Menschen, welche das gleiche Schicksal/Hobby teilen 🙂
Sozusagen das Fundstück der  Woche. Heute von Sebastian Becker.
Viel Freude damit.

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Es wird ruhig.

Was ja klar war. Irgendwie.  Murphy´s Law, oder Karma.
Erinnern Sie sich werte Damen und Herren?
Guten Morgen aus dem ICE. ICE 822 in Richtung Essen. Wie jeden Morgen um 06:00 Uhr.
Ab Aschaffenburg in der Regel proppenvoll. Momentan allerdings so leer, dass selbst der Schaffner dich mitleidig anschaut, wenn er deine Monatskarte kontrolliert.
Und die Dame mit dem Kaffee und den Getränken bei dir stehen bleibt und sich nach unten beugt, um zu fragen, ob du etwas möchtest, wo sie doch sonst immer nur schreiend durch den Gang rennt, die arme Frau.
Eigentlich würde ich es auf die Herbstferien in Hessen schieben, da spricht allerdings dagegen, dass der Zug ab Frankfurt aus allen Nähten platzt.
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Die akademische viertel Stunde.

Katrin hat in ihrem letzten Blogbeitrag auf mich verwiesen und meinte „Ich weiss nicht, wie Caro das sieht, aber 15 Minuten ist quasi pünktlich.“ Hmm. 15 Minuten, die akademische Viertelstunde. Gilt sie auch für Züge? Charmant ist diese Vorstellung, das kann man nicht verneinen. Nicht nur ein elegant geschwungener weißer Wurm auf Speed, sondern zudem noch ein intellektueller. Ja, in sowas will ich reisen. Gerade dann, wenn er 15 Minuten Verspätung hat. Wenn nicht, dann müsste ich es folglich als Affront werten. Aus einer Toleranzspanne wird schließlich ein Imperativ. Charmant.

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Liebe Freundinnen und Freunde der romantischen Eisenbahntouren durch unsere schöne Bundesrepublik!

Wir beide sind leidenschaftliche Nutzerinnen der Transportmittel eines großen deutschen Gleistransportkonzerns mit Sitz in Frankfurt am Main. Leidenschaftlich sind wir vor allem in unserer Einstellung zur Nachhaltigkeit und zur Mobilität – am liebsten kombiniert. Wir lassen uns nicht abhalten, an einem Ort unser Haupt zu betten und am anderen Ort dem Mammon zu dienen. Dazwischen können einige Hundert km liegen. Das an sich hat viele Vorteile: Wir erleben strenggenommen eine räumliche Aufteilung unserer Work-Life-Balance und eine zeitliche. Auch wenn die Züge in fairer Frequenz hin- und herpendeln und uns damit doch einige Flexibilität gestatten, erfordert doch die Zeit, die man sich nehmen muss, um von einem Ort zum anderen zu gelangen, einige Selbstdisziplin. Man möchte schließlich weder work noch life vernachlässigen. Y auch? Die Brücke zwischen beiden Welten bilden nun also illustre Bahnfahrten. Sofern man den Blick also nicht modern auf den Laptop/das Smartphone, oder klassisch auf die Zeitung/das Buch richtet, kann man im Sommer atemberaubende Landschaften bestaunen, die im Lichte unterschiedlich einfallender Sonnenstrahlen auch immer wieder das Kleid ihrer Erscheinung wechseln.

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Herzlich Willkommen zu meiner Lieblingsapp

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Meiner App, ja meine. Ich. Ich bin Katrin. 50% dieses Blogs. Der Teil, der zwischen Nürnberg und Frankfurt durch die Gegend fährt.
Warum mache ich das. Machen wirs kurz: Weils geht. Früher ging das nicht. Jedenfalls nicht so leicht.

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Eisenbahnromantik

Unter Zugzwang – die alltägliche Eisenbahnromantik – wir genießen das Leben in vollen Zügen.

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Spontane Ideen sind die Besten. Das ist nichts Neues und das wissen wir nicht erst seit gestern. Aus einer genauso spontanen Idee ist dieser Blog entstanden.
Dienstag, der 15.10.2013 08:57 whatsapp Nachricht von Caro an Katrin: Wir sollten ein Buch schreiben. Oder einen Blog. Und den Eisenbahnromantik nennen.

Gesagt getan. Blog eingerichtet und hier sind wir.
Wir? Wir sind Caro und Katrin. Wir pendeln. Allmorgendlich. Allabendlich.
Caro von Frankfurt nach Köln, von Köln nach Frankfurt.
Katrin von Nürnberg nach Frankfurt, von Frankfurt nach Nürnberg.
Wo wir uns begegnen? Manchmal auf dem Bahnsteig. Katrin steigt aus, Caro steigt ein. Eine kurze Umarmung und dann schlucken uns die Massen am Bahnsteig und treiben uns weiter.

Wenn man täglich 2 Stunden im Zug sitzt lernt man viel. Über die Deutsche Bahn. Über sich selbst, vor allem aber über Menschen und deren Eigenarten.

Wenn ihr also teilhaben wollt an unserem Pendlerleben, dann folgt uns.