Humor

Ja, liebe Freunde bürgerlicher Plaisirchen: jauchzet und frohlocket – Ihr, die Ihr modern und im nachhaltig zu agieren motivierten Wertekanon große Strecken mittels umweltschonender Techniken zu überwinden sucht; humorvoll ist der gemeine Bahnkunde heute. Gelassenheit ist erste Bürgerpflicht, EGAL was geschieht. Aufrecht sollt Ihr den Widrigkeiten entgegentreten, für die Eure Partnerin, die Deutsche Bahn, den Kopf herhalten muss – was immer der Zulieferer S oder der Zulieferer DT so versäumt und damit das idyllische Reisen verhindert.

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Bei der Macht von Grayskull…

Heute morgen auf der Fahrt nach Köln twitterte ich: „Wenn ich mich morgens im Zug schminke, möchte ich immer rufen: „Bei der Macht von Grayskull…“

Ich freute mich sehr über diese Eingebung, die bald zur Eingabe heranwuchs. Wow – ich bin wie He-Man, oder besser noch: wie She-Ra! Genau so! Yeah! Aus der eher unauffälligen (weil: ungeschminkten, wohlgemerkt!), Adora wird, das Schwert zückend, sich an das Hauptportal von Grayskull beamend und den berühmten Schwur ausrufend die starke, charismatische, siegreiche und – ja! – geschminkte She-Ra, die auszieht, die Welt zu retten. Wie ich quasi. Weiterlesen

Rien ne va plus

ja, liebe Freunde, diese Situation kennen wir alle: man steht im Stau, es geht nicht vorwärts, man muss fürchterlich dringend auf die Toilette und alles, an das man noch denken kann, sind Exitstrategien aus dieser Situation. Man berechnet Zentimeter, die es noch bräuchte, damit man in der Lücke zum Vordermann einscheren kann, um auf den Standstreifen zu kommen. Und dann? Dann fährt keiner vorbei, sondern die Autos stehen und die Insassen könnten seelenruhig zuschauen, wie man sich erleichtert. Was für ein Alptraum! Man denkt an unterschiedlichste Behältnisse, die das Problem diskret wie kompakt zu lösen versprächen, wären sie nur vorhanden. Das Auto, in dem man sitzt, bekommt zeitweise sogar Flügel, um einfach aus dem Stau herauszufliegen und einen in Gedanken zu retten. Sie haben eine Vorstellung, wie dringend dieses natürliche Bedürfnis sein kann, vor allem dann, wenn die Rettung sich einfach nicht einstellen mag. Weiterlesen

Von den 100 Arten, einen Döner zu essen, oder: was ist Schnupftabak?

Eigentlich sollte ich diesen Beitrag anders betiteln. Eigentlich müsste es überhaupt auch gar kein Aufsatz sein, sondern eher ein Wettbewerb. Oder eine Umfrage, ja: eine Forschungsarbeit! Die Fragestellung lautet: wie lassen sich bestimmte, noch nie zuvor vernommene Geräusche in Worte fassen? Sollte man hierbei versuchen, Worte zu kreieren, die phonetisch an das Geräusch selbst angelehnt sind, wie man es in deutlich harmloseren Gefilden, in denen man „gluck“ oder „hicks“ gut gebrauchen kann, findet? Oder sollten es eher aktivitätsgebundene Beschreibungen sein, wie etwa „seufz“ oder – einer meiner persönlichen Lieblingsstücke (not!): „lach“?

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Die akademische viertel Stunde.

Katrin hat in ihrem letzten Blogbeitrag auf mich verwiesen und meinte „Ich weiss nicht, wie Caro das sieht, aber 15 Minuten ist quasi pünktlich.“ Hmm. 15 Minuten, die akademische Viertelstunde. Gilt sie auch für Züge? Charmant ist diese Vorstellung, das kann man nicht verneinen. Nicht nur ein elegant geschwungener weißer Wurm auf Speed, sondern zudem noch ein intellektueller. Ja, in sowas will ich reisen. Gerade dann, wenn er 15 Minuten Verspätung hat. Wenn nicht, dann müsste ich es folglich als Affront werten. Aus einer Toleranzspanne wird schließlich ein Imperativ. Charmant.

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Liebe Freundinnen und Freunde der romantischen Eisenbahntouren durch unsere schöne Bundesrepublik!

Wir beide sind leidenschaftliche Nutzerinnen der Transportmittel eines großen deutschen Gleistransportkonzerns mit Sitz in Frankfurt am Main. Leidenschaftlich sind wir vor allem in unserer Einstellung zur Nachhaltigkeit und zur Mobilität – am liebsten kombiniert. Wir lassen uns nicht abhalten, an einem Ort unser Haupt zu betten und am anderen Ort dem Mammon zu dienen. Dazwischen können einige Hundert km liegen. Das an sich hat viele Vorteile: Wir erleben strenggenommen eine räumliche Aufteilung unserer Work-Life-Balance und eine zeitliche. Auch wenn die Züge in fairer Frequenz hin- und herpendeln und uns damit doch einige Flexibilität gestatten, erfordert doch die Zeit, die man sich nehmen muss, um von einem Ort zum anderen zu gelangen, einige Selbstdisziplin. Man möchte schließlich weder work noch life vernachlässigen. Y auch? Die Brücke zwischen beiden Welten bilden nun also illustre Bahnfahrten. Sofern man den Blick also nicht modern auf den Laptop/das Smartphone, oder klassisch auf die Zeitung/das Buch richtet, kann man im Sommer atemberaubende Landschaften bestaunen, die im Lichte unterschiedlich einfallender Sonnenstrahlen auch immer wieder das Kleid ihrer Erscheinung wechseln.

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Eisenbahnromantik

Unter Zugzwang – die alltägliche Eisenbahnromantik – wir genießen das Leben in vollen Zügen.

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Spontane Ideen sind die Besten. Das ist nichts Neues und das wissen wir nicht erst seit gestern. Aus einer genauso spontanen Idee ist dieser Blog entstanden.
Dienstag, der 15.10.2013 08:57 whatsapp Nachricht von Caro an Katrin: Wir sollten ein Buch schreiben. Oder einen Blog. Und den Eisenbahnromantik nennen.

Gesagt getan. Blog eingerichtet und hier sind wir.
Wir? Wir sind Caro und Katrin. Wir pendeln. Allmorgendlich. Allabendlich.
Caro von Frankfurt nach Köln, von Köln nach Frankfurt.
Katrin von Nürnberg nach Frankfurt, von Frankfurt nach Nürnberg.
Wo wir uns begegnen? Manchmal auf dem Bahnsteig. Katrin steigt aus, Caro steigt ein. Eine kurze Umarmung und dann schlucken uns die Massen am Bahnsteig und treiben uns weiter.

Wenn man täglich 2 Stunden im Zug sitzt lernt man viel. Über die Deutsche Bahn. Über sich selbst, vor allem aber über Menschen und deren Eigenarten.

Wenn ihr also teilhaben wollt an unserem Pendlerleben, dann folgt uns.