Humor

Ja, liebe Freunde bürgerlicher Plaisirchen: jauchzet und frohlocket – Ihr, die Ihr modern und im nachhaltig zu agieren motivierten Wertekanon große Strecken mittels umweltschonender Techniken zu überwinden sucht; humorvoll ist der gemeine Bahnkunde heute. Gelassenheit ist erste Bürgerpflicht, EGAL was geschieht. Aufrecht sollt Ihr den Widrigkeiten entgegentreten, für die Eure Partnerin, die Deutsche Bahn, den Kopf herhalten muss – was immer der Zulieferer S oder der Zulieferer DT so versäumt und damit das idyllische Reisen verhindert.

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Bei der Macht von Grayskull…

Heute morgen auf der Fahrt nach Köln twitterte ich: „Wenn ich mich morgens im Zug schminke, möchte ich immer rufen: „Bei der Macht von Grayskull…“

Ich freute mich sehr über diese Eingebung, die bald zur Eingabe heranwuchs. Wow – ich bin wie He-Man, oder besser noch: wie She-Ra! Genau so! Yeah! Aus der eher unauffälligen (weil: ungeschminkten, wohlgemerkt!), Adora wird, das Schwert zückend, sich an das Hauptportal von Grayskull beamend und den berühmten Schwur ausrufend die starke, charismatische, siegreiche und – ja! – geschminkte She-Ra, die auszieht, die Welt zu retten. Wie ich quasi. Weiterlesen

Das Ende der Fahnenstange…

…wir haben es erreicht.
Ich bin mir sehr sicher.
Nachdem ich mich nach einem langen Tag gerade in den Sitz fallen lies und feststellen musste, dass der Herr vor mir ständig vor sich hin stöhnt (wahlweise „Aaaaach“ oder „Aaaaaaach Gott“), wurde ich doch dran erinnert, das mal wieder ein Blogartikel fällig ist.
Aber erst möchte ich noch kurz dem Herren zuhören, der sich gerade im Moment selbst seine Kassenzettel laut vorliest. Unterbrochen von vielen kleinen entzückenden Bäuerchen. Weiterlesen

Karl mei Drobbe….

Wir müssen ja ehrlich zugeben, wir haben den Blog in den letzten Tagen ein wenig vernachlässigt. Auch wir sind nicht unfehlbar und somit fehlt manchmal einfach die Zeit.
Heute nehme ich sie mir einfach mal, bevor die Strohballen durch die staubige Prärie rollen und der Wolf einsam heult. Weiterlesen

Das Pendlerleben…..

…da denkt man doch, dass das Pendlerleben grossartig sein muss. Abwechslungsreich. Jeden Tag neue Leute, neue Situationen, neue Geschichten.
Ich verrate Ihnen was. Es ist immer das Selbe. Nach einer gewissen Zeit stellt sich tatsächlich eine Routine ein. A la „und täglich grüßt das Murmeltier.“

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Es war ein guter Tag…dann kam die Bahn

Da es um uns ein wenig ruhiger wurde in den letzten Tagen, freuen wir uns wieder über einen Gastbeitrag. Vielen Dank an Lisa.

 

Es war ein guter Tag… Es war eigentlich ein guter Tag. Also so ein Tag, an dem wirklich alles läuft: von alleine ausgeschlafen aufwachen, Sonnenschein, nicht zu heiß und nicht zu kalt, Lieblingsjeans sitzt perfekt, grüne Ampelwelle, Wochenende und die Vorfreude den Liebsten zu sehen, der circa 200km entfernt wohnt. Also alles in allem ein wirklich guter Tag. So, jetzt ist dazu zusagen, dass ich eigentlich wirklich ein Freund von Fernbeziehungen war. Auch fand ich das Reisen mit der Bahn ganz angenehm. Früher. Wenn man Zeit hat. Als Schüler. Denn auch wenn es alle anzweifeln, auch Studenten haben kein unendliches Zeitbudget, nur weil sie Studenten sind. Dann kam die Fernbeziehung und mit dieser einhergehend auch das regelmäßige Reisen mit der Bahn. Natürlich kann man sich jetzt fragen: Warum nicht das Auto? Ganz einfach: ich bin ein notorischer Reiseschläfer. Keine fünf Minuten unterwegs, ich schlafe, egal ob im Auto, im Flugzeug, auf dem Schiff. Ja, ich bin sogar schon mal auf dem Traktor auf dem Heimweg von der Apfelernte eingeschlafen. Und als Student ist Benzin Mangelware, da ist so ein Bayernticket schon Gold wert für ein Studentenportemonnaie. Gut, fürs Portemonnaie ja, für meine Nerven und den Alterungsprozess nein. Ich glaube ich bin in einem Jahr Fernbeziehung um circa 5 Jahre gealtert. Schon wenn ich nur einen Bahnhof sehe, springt, ping!, eine Falte auf meine Stirn, Wange oder Mundwinkel! Weiterlesen

Rien ne va plus

ja, liebe Freunde, diese Situation kennen wir alle: man steht im Stau, es geht nicht vorwärts, man muss fürchterlich dringend auf die Toilette und alles, an das man noch denken kann, sind Exitstrategien aus dieser Situation. Man berechnet Zentimeter, die es noch bräuchte, damit man in der Lücke zum Vordermann einscheren kann, um auf den Standstreifen zu kommen. Und dann? Dann fährt keiner vorbei, sondern die Autos stehen und die Insassen könnten seelenruhig zuschauen, wie man sich erleichtert. Was für ein Alptraum! Man denkt an unterschiedlichste Behältnisse, die das Problem diskret wie kompakt zu lösen versprächen, wären sie nur vorhanden. Das Auto, in dem man sitzt, bekommt zeitweise sogar Flügel, um einfach aus dem Stau herauszufliegen und einen in Gedanken zu retten. Sie haben eine Vorstellung, wie dringend dieses natürliche Bedürfnis sein kann, vor allem dann, wenn die Rettung sich einfach nicht einstellen mag. Weiterlesen